Eintreten für Vielfalt, Gerechtigkeit und Frieden

Am 27. Januar 2026 jährte sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 81. Mal. Daher trafen sich zum Kölner Jugend- und Schüler-Gedenktag Gruppen unterschiedlicher Kölner Schulen im Deutzer Gymnasium Schaurtestraße. Wie in den Vorjahren beteiligten sich auch die zentralen Grundkurse Hebräisch am OHG an der Veranstaltung. Sie sangen drei hebräische Lieder, in denen „Schalom“, der Friede, thematisiert wird.

Vielfalt, Gerechtigkeit und Frieden sind gerade heute nicht selbstverständlich. Solidarität nimmt ab, die Hoffnung auf ein gutes Leben auch. Es ist also Zeit aufzustehen. Mit hebräisch geschriebenen Demonstrations-Plakaten zogen die Schüler:innen auf die Bühne und riefen mit Arik Einsteins „Ani ve ata“ jeden zum persönlichen Einsatz für eine gute Zukunft auf. Auch das zweite Lied, eine Vertonung von Psalm 34,13-15, ermutigte zum aktiven Engagement für Frieden gegen fake news und Verbrechen. Beim dritten Beitrag sang das Publikum den Kanon „Schalom chaverim“ kräftig mit und unterstützte den Wunsch, dass mit jedem „Schalom“ und „Salam“ der Friede wächst.

Gemeinsam stärkten sich Sänger:innen und Musikerinnen nach dem offiziellen Teil in der Severinsstraße mit Hummus und Falafeln. Die Demoschilder blieben auch in der Fußgängerzone nicht unbeachtet. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Shalom Chaverim im Kanon
Shalom!