In der Woche vom 15. bis zum 22.5.2025 haben wir, 24 Schüler*innen der Jahrgangsstufe neun des OHG, an einem Erasmus+-Projekt mit den Partnerstädten Percy und Tessy in der Normandie teilgenommen. Nachdem die französischen Schüler*innen schon im März in Bergisch Gladbach waren, fand nun der Gegenbesuch statt.
Im Verlaufe des Austausches hatten wir die Chance, die französische Kultur und Sprache kennenzulernen und viele interessante Ausflugsziele zu besichtigen. Auf dem Programm stand zum Beispiel der Besuch des Mont-Saint-Michel, einer felsigen, bei Flut im Meer gelegenen Insel, auf der sich ein Kloster und ein kleines Dorf befinden. Eine weitere Tagestour führte zum Landungsstrand der Allierten, Omaha Beach, sowie zu verschiedenen Soldatenfriedhöfen. Hierbei haben wir viel über die Geschichte des zweiten Weltkrieges gelernt.
Während des Erasmusprojekts erfuhren wir zusammen mit unseren französischen Austauschschüler:innen mehr über die Möglichkeiten der demokratischen Teilnahme in Schule und Kommune. In Workshops und gemeinsamen Aktivitäten lernten wir, wie junge Menschen in ihrer Stadt mitwirken können und welche Möglichkeiten es gibt, eigene Ideen einzubringen. Wir konnten live erleben, wie Demokratie im Alltag funktioniert und wie wichtig Engagement vor Ort ist.
Außerdem hatten wir die Möglichkeit, einen Einblick in den französischen Schulalltag zu erhalten und daran teilzunehmen. Es folgte ein gemeinsames Sportangebot.
Neben dem Programm haben wir aber auch viel Zeit in den französischen Familien verbracht, die sich sehr um uns bemüht haben. Zusammen haben wir das Wochenende geplant, wobei viele zu einer nahe gelegenen Sommerrodelbahn gefahren sind.
Der Austausch endete schließlich mit einem Abschlussabend mit allen beteiligten Familien und Austauschschüler*innen. Alle haben etwas zu einem großen Buffet beigetragen und die Stimmung war ausgelassen, aber etwas getrübt durch den Abschied. Während der gemeinsamen Zeit hatten wir viel Spaß und haben wertvolle neue Erfahrungen gesammelt, die wir hier dokumentiert haben.
Verfasserin: Bentje Hennecke