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MINT-EC Gymnasium in Bensberg

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Krankmeldung und Distanzunterricht

Meldung bei Erkrankung
Im Falle einer Erkrankung eines Schülers bzw. einer Schülerin informieren die Erziehungsberechtigten (bzw. der/die volljährige Schüler*in) das Sekretariat unter der Nummer 02204/30040 oder per Email an die Adresse schueler.fehlt(at)ohg-bensberg.de. Die Sekretärin informiert im Laufe des Vormittags den/die Klassenlehrer*in. Wenn der/die Schüler*in am nächsten oder übernächsten Tag wieder zum Unterricht kommt, gibt er/sie dem/der Klassenlehrer*in unaufgefordert eine schriftliche Entschuldigung der Eltern ab. Diese muss keine nähere Beschreibung der Krankheit enthalten. Bei einer längeren Erkrankung ist zeitnah ein ärztliches Attest vorzulegen. Auch wenn der Schüler oder die Schülerin über einen längeren Zeitraum nicht am Sportunterricht teilnehmen kann, ist ein ärztliches Attest vorzulegen.

Rückmeldung des Fehlens an die Eltern
Bei den neueingeschulten Fünftklässlern achten die Lehrer*innen der ersten Unterrichtsstunde in den ersten Schulwochen besonders auf das rechtzeitige Erscheinen der Kinder. Sollte ein Kind nach mehr als 15 Minuten nicht zum Unterricht erschienen sein, wird dies im Sekretariat gemeldet. Die Sekretärin verständigt dann die Eltern über das Ausbleiben des Kindes. Um unnötige Aufregung zu vermeiden, ist also eine Information der Schule bereits kurz vor oder zu Beginn der ersten Stunde im Falle einer Erkrankung hilfreich.

Besonderheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie
Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schüler*innen keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. Nehmen Sie mit Ihrem Arzt / Kinderarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 zur weiteren Abklärung telefonischen Kontakt auf.

Bei einem Schnupfen gilt die Regelung, dass Ihr Kind für 24 h zur Beobachtung zu Hause bleibt. Wenn keine zusätzlichen COVID-19-Symptome (Fieber, Husten) auftreten, kann Ihr Kind wieder zur Schule kommen.

Eine Quarantäne bzw. Isolation kann durch folgende Fälle ausgelöst werden:

  1. Die Schülerin oder der Schüler ist selbst infiziert.
  2. Sie oder er lebt im gleichen Haushalt mit einer infizierten Person.
  3. Sie oder er hatte Kontakt mit einer infizierten Person. (Kontakt = länger als 10 Min. unter 1,5 m Abstand und mind. 1 Person ohne Maske ODER schlechte Belüftungssituation

Grundsätzlich gilt, dass Schüler*innen bzw. deren Erziehungsberechtigten für die Einhaltung der Quarantäneregeln verantwortlich sind und sie außerdem eigenständig Kontaktpersonen informieren müssen. Eine explizite Anordnung des Gesundheitsamts bzw. Kontaktnachverfolgung erfolgt in der Regel nicht mehr. Nur im Einzelfall kann es Anordnungen durch die Schulleitung in Absprache mit den Gesundheitsamt oder direkt durch dieses geben. 

In den oben genannten Quarantäne-Fällen gilt grundsätzlich, dass betroffene Schüler*innen bis einschließlich zum 10. Tag nach dem Stichtag nicht in die Schule kommen dürfen. Der Stichtag ist in den Fällen A und B der Tag des positiven Tests oder des Symptombeginns und im Fall C der Tag des Kontakts.

Es gibt jedoch je nach Fall verschiedene Möglichkeiten, diese Quarantänezeit zu verkürzen. Diese Möglichkeiten sowie insbesondere das Vorgehen bei der Meldung eines Corona-Falls bei der Schule  entnehmen Sie bitte dem Ablaufschema zur Corona-Meldung und Quarantäne in der Schule.

Distanzunterricht zur Beschulung
Das Schulministerium hat für bestimmte Fälle Distanzunterricht für Ihre Kinder vorgesehen, d.h. eine verbindliche Form des Unterrichtes von zu Hause, die in vollem Umfang der Leistungsbewertung unterliegt.

Wir unterscheiden folgende Fälle:

  1. Bei länger andauernder Befreiung vom Präsenzunterricht wegen der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder der Befreiung durch den Schulleiter, wegen Angehörigen der Risikogruppe im Haushalt, werden individuelle Maßnahmen mit dem/der Klassenlehrer*in oder den Fachlehrer*innen zum Distanzlernen vereinbart. Maßnahmen könnten z.B. die Video-Zuschaltung im Unterricht per mobilem Endgerät oder die Bereitstellung des Unterrichtsmaterials per Office365 sein.

  2. Im Falle einer Quarantäne suchen die betroffenen Schüler*innen umgehend (unterstützt vom Klassenlehrer bzw. von der Klassenlehrerin in der Sek. I und eigenständig in der Sek. II) einen (oder in der Sek II ggf. mehrere) Lernpartner bzw. eine Lernpartnerin, der bzw. die sie von Anfang an mit dem Unterrichtsmaterial versorgt und über den Fortgang des Unterrichts informiert. In der Sek. II schreiben die betroffenen Schüler*innen über Office365 zusätzlich den Fachkollegen / die Fachkollegin an, um diesen / diese davon in Kenntnis zu setzen oder um einen Lernpartner / eine Lernpartnerin zu finden, wenn sie diesen / diese selber nicht organisieren können. Der Klassenlehrer*innen der Sek. I und die Fachlehrer*innen der Sek. II unterstützen den Lernpartner / die Lernpartnerin und antworten zeitnah auf Anfragen der Schüler*innen in Quarantäne bzw. deren Eltern. Nur falls in einer Lerngruppe des Schülers / der Schülerin bereits Maßnahmen nach A) implementiert sind, kann vereinbart werden, auch diese zu nutzen.

  3. Kranke Schüler*innen (auch Schüler*innen, die aufgrund eines Schnupfens 24 h zur Beobachtung zu Hause bleiben) erhalten keinen Distanzunterricht. Dies gilt auch, wenn Maßnahmen nach A bereits implementiert sind.

Bei kurzfristiger Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers wird kein Distanzunterricht eingerichtet, selbst wenn in der betreffenden Klasse oder dem Kurs bereits Distanzlernen eingerichtet wurde. Bei (kurzfristiger) Krankheit gilt, dass sich die betreffenden Schüler*innen bei ihren Mitschüler*innen bzw. Lernpartnern über den Unterrichtsstoff informieren und diesen selbstständig nachholen. Bei einer längerfristigen Erkrankung werden individuelle Lösungen gefunden.

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