NW-Live Vortragsreihe

NW-Live Vortragsreihe

Ein Highlight an unserer Schule ist die Vortragsreihe "Naturwissenschaften live am OHG - Dialog Schule - Wirtschaft - Forschung". Bereits im zweiten Jahr gestalten unterschiedliche Gastreferenten meist experimentelle und immer spannende Beiträge aus der aktuellen Forschung der Naturwissenschaften oder der Wirtschaft.

Adressaten sind alle Interessierten von 10-99 Jahre. Die Vorträge dauern etwa 60 Minuten damit im Anschluss Zeit für Fragen bleibt! Einige Referenten arbeiteten zudem vormittags mit Schülern in Workshops zu den Vortragsthemen.

Experimentalvortrag von Dr. Gerhard Heywang
„Das Salz in der Suppe“
am Mittwoch, dem 09. Dezember 2015,
um 18.30 Uhr im Gelben Saal

Vortrag von Dr. Sascha Vogel
„Physik in Hollywood“
am Donnerstag, dem 05. November 2015,
um 18.30 Uhr im Gelben Saal

Vortrag des Diplom-Psychologen und Musikers Daniel S. Scholz
„Musik und Gehirn“
am Mittwoch, dem 23. September 2015,
um 18.30 Uhr im Gelben Saal

Vortrag des Neurowissenschaftlers
Herrn Prof. Dr. Hans J. Markowitsch

„Lernen und Gedächtnis:
Neurobiologie, Psychologie, Internet“

am Mittwoch, dem 17. Juni 2015,
um 18.30 Uhr im Raum 1010

„Lernen und Gedächtnis: Neurobiologie, Psychologie, Internet“

Das Gedächtnis wird heutzutage in mehrere Systeme unterteilt, die mit unterschiedlichen Aspekten der Informationsverarbeitung befasst sind:
Ob wir uns an unsere erste Liebe erinnern, daran, was ein Ofen ist, oder ob wir Fahrradfahren, verlangt die Rekrutierung unterschiedlicher Hirnnetzwerke und Bewusstseinsebenen. Darüber hinaus ist unser Gedächtnis dynamisch – es ändert sich unserem emotionalen Zustand entsprechend, was zu Fehlerinnerungen und Erinnerungstäuschungen führen kann (Bsp.: Zeugen vor Gericht). Auch das Ausladen von Wissen auf externe Speicher und das Wiederhervorholen von diesen verändert langfristig unser Gehirn und unsere Denkweise. Hier spricht man neuerdings von „Digitaler Demenz“.

Gedächtnisveränderungen über die Lebensspanne und die Bedeutung unserer Körperfunktionen für das Gehirn sind weitere Bereiche, die angesprochen werden sollen.

Prof. Dr. Hans J. Markowitsch war seit 1991 Professor für Physiologische und Neuropsychologie an der Universität Bielefeld. Zuvor hatte er Professuren für Biopsychologie und Physiologische Psychologie an der Universitäten Konstanz und Bochum. Er erhielt Rufe auf Lehrstühle für Psychologie und Neurowissenschaften aus Kanada und Australien und war Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung an der Universität Bielefeld. Er hatte mehrere Forschungsaufenthalte in Kanada und den USA und hatte mehrere Fellowships am Hanse-Wissenschaftskolleg sowie am Krupp-Kolleg. Seine Forschungsgebiete sind Gedächtnis und Gedächtnisstörungen, sowie die Verknüpfung von Gedächtnis mit Bewusstsein und Emotionen. Auch ist er als Gutachter vor Gericht tätig. Zu diesen Bereichen hat er mehr als zwei Dutzend Bücher geschrieben oder herausgegeben und über 600 Artikel und Buchbeiträge publiziert.

„Wollen Aliens nur nach Hause telefonieren? - Die Zoologie der Außerirdischen"

am Montag, dem 04. Mai 2015,
um 18.30 Uhr, im Gelben Saal

„Wollen Aliens nur nach Hause telefonieren? – Die Zoologie der Außerirdischen"

Gibt es außerirdisches Leben? Das ist eine genauso faszinierende wie schwierige Frage. Es ist spannend sich auszumalen, wie Außerirdische aussehen könnten. In der Science Fiction wimmelt es von Ausgeburten extraterrestrischer Lebensformen, die das ganze Spektrum von putzig-süß bis bedrohlich-brutal abdecken. Dieser Vortrag von Astrophysiker Andreas Müller stellt zunächst die kosmische Ausgangssituation für Leben vor. Danach schauen wir uns einige Aliens aus der Science Fiction an, um uns zu fragen: Ist der Alien auch nur ein Mensch? Welchen astronomisch-physikalisch-biochemischen, gemeinsamen Nenner hat extraterrestrisches Leben? Wenn es Aliens gibt, warum hatten wir dann noch keinen Kontakt? Und warum leuchtet eigentlich E.T.s Finger?

Dr. Andreas Müllerist Astrophysiker, Wissenschaftsmanager und Wissenschaftskommunikator. Er studierte von 1995 bis 2000 Physik an der TU Darmstadt. Seine Diplom- und Doktorarbeit absolvierte er an der Landessternwarte Königstuhl in Heidelberg über Schwarze Löcher und aktive Galaxien. 2005 ging er als Postdoc an das Max-Planck- Institut für extraterrestrische Physik in Garching, um die Röntgenastronomie aktiver Galaxien und Schwarzer Löcher zu erforschen. Seit 2007 ist Andreas Müller Wissenschaftsmanager im Exzellenzcluster "Origin and Structure of the Universe" der TU München. In dieser Funktion organisiert er die interdisziplinäre Forschung in der Teilchen-, Kern- und Astrophysik mit dem Ziel, Ursprung und Entwicklung des Universums zu verstehen. Seit mehr als zehn Jahren widmet sich Andreas Müller mit Begeisterung der Popularisierung der Astronomie. Er ist Autor der umfangreichen Website www.astronomiewissen.de und von zahlreichen populärwissenschaftlichen Artikeln.

Er hielt schon mehr als 250 Vorträge und wurde 2012 für sein Engagement in der Schulastronomie mit dem Johannes-Kepler-Preis der MNU ausgezeichnet. 2009 erschien sein erstes populärwissenschaftliches Sachbuch "Schwarze Löcher - Die dunklen Fallen der Raumzeit" in der Reihe "Astrophysik Aktuell" (Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg). 2012 erschien in der gleichen Reihe sein zweites Buch "Raum und Zeit". 2015 wird sein neues Buch " Zeitreisen und Zeitmaschinen" ebenfalls bei Springer erscheinen.

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Wegbeschreibung

Sekretariat

Frau Fangmeyer / Frau Prossowski

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