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OHG zu Gast in Japan

Eine OHG-Schülergruppe berichtet von ihren Eindrücken und Erfahrungen beim Schüleraustausch des OHG in Japan vom 05.10-19.10.2018.

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OHG Gruppe in Japan 2018

 

 

ZUM START: TOKYO

Unsere Reise begann nach dem Start in Düsseldorf und einem 11,5 stündigen Flug in Tokyo. In den ersten drei Tagen konnten wir viel von der Stadt sehen.
Eine der ersten Erfahrungen, die wir gesammelt haben, war die komplizierte Suche nach einem geeigneten Restaurant für eine so große Gruppe.
Durch die Größe der Stadt hatten wir Sonntag und Montag ein anstrengendes, aber unserer Meinung nach aufregendes und schönes Programm.
Wir sahen uns berühmte Sehenswürdigkeiten an, wie zum Beispiel das Spinnen-Kunstwerk „Maman“ der französischen Künstlerin Louise Bourgeois, eines der ehemaligen höchsten Gebäude der Welt, den Skytree, und ein altes und ruhiges Viertel von Tokyo, Yanaka, in dem wir viele Schreine besucht haben. Abends verbrachten wir unsere Zeit auf dem Rathaus im 45. Stock mit dem Blick auf Tokyo by Night und im großen Technikviertel Akihabara, in dem wir von den großen Leuchtreklamen erschlagen wurden. Am besten hat uns die riesige, berühmte Kreuzung in Shibuya gefallen. Dort kam es einem von oben so vor, als wären die Menschen Ameisen.
Die gesamte Gruppe war über die Organisation und Ordnung trotz der Menschenmasse überrascht. Zum Beispiel war es vergleichsweise leise und es herrschte ein sehr höfliches und respektvolles Verhalten.
Die Zeit war ein toller Einstieg, sodass wir uns auf die weiteren Tage in den Gastfamilien und Kyoto freuen konnten.

UNSERE SCHULERFAHRUNG: TSUCHIURA

Das Gastfamilienleben in Tsuchiura war unserer Meinung nach eine der besten Erfahrungen. Man hat den richtigen japanischen Alltag mitbekommen und konnte die kulturellen Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten erkunden.
Eine einmalige Erfahrung war es, in der "Tsuchiura Second High School" echte Kimonos zu tragen, die teilweise über 20 Jahre alt waren. Zudem konnten wir im Musik Club der Schule das traditionelle japanische Musikinstrument Koto ausprobieren. Wir waren äußerst beeindruckt von der Performance der Mitglieder dieses Clubs.
Was uns besonders aufgefallen ist, war der Leistungswille in der Schule; die Schüler stehen morgens zum Teil um 6 Uhr auf um schon eine Stunde vorher zum Unterricht zu kommen. Nach dem normalen Unterricht nehmen sie an Clubaktivitäten teil, essen, machen Hausaufgaben und gehen schlafen. Somit sind die Schüler durchschnittlich 8-10 Stunden in der Schule, ihr Leben dreht sich fast nur darum.
In den Gastfamilien war die Kommunikation eine kleine Herausforderung. Die Englisch Kenntnisse sind generell nicht sehr gut und einige mussten via Google Übersetzer oder ähnliches etwas schwerfällig kommunizieren (natürlich gab es auch Ausnahmen). Dennoch waren die Familien sehr freundlich und man hat sich schnell aneinander gewöhnt und wäre gerne länger geblieben. Das japanische Essen war morgens warm und hat allen eigentlich sehr gut geschmeckt. Es gab zu allem Reis und zum Beispiel Hühnchen, Suppe, Fisch, Bacon oder auch Gurken am Morgen!

VON TSUCHIURA NACH KYOTO

Am 13.10. Sind wir mit der Gruppe abends am neuen Hostel in Kyoto angekommen.
Am nächsten Tag besuchten wir zuerst einen beeindruckenden Bambuswald und später einen sehr schönen japanischen Garten. Wir stießen durch Zufall auf einen Fluss, der uns sehr an Thailand erinnerte. Kurz darauf besuchten wir einen Affenpark, bei dem es allen besonders die Babyaffen angetan hatten.
Am Abend bekamen wir alle Zeit im Einkaufsviertel Gion in Kyoto, um zu bummeln und zusammen etwas zu essen.
Bevor wir am nächsten Tag nach Nara fuhren besichtigten wir einen Schrein, der besonders für seine bogengesäumten Wege am Berghang bekannt ist (Fushimi Inari Trail).
In Nara, eine Stadt, die für ihre sehr alte japanische Kultur bekannt ist, sahen wir uns einen Wildpark mit Rehen und einen sehr alten, faszinierenden buddhistischen Tempel an (Kofuku-Ji).
Abends hatten wir ebenfalls Freizeit im Einkaufviertel von Kyoto und mussten eigenständig mit dem Bus zum Hostel zurückfinden.
Am letzten Tag in Kyoto besuchten wir den bekanntesten Tempel Kyotos, ein vergoldetes Gebäude am einem See: Kinkaku-ji. Danach ging es zum Philosophenpfad und anschließend hatten wir einige Stunden Freizeit und nutzten diese, um Geschenke zu kaufen und gemeinsam die letzte Zeit in Kyoto zu genießen. Doch das Highlight des Tages war das abendliche Karaoke singen mit der ganzen Gruppe.

UNSERE LETZTEN TAGE: NOCH EINMAL TOKYO

Am Morgen des 17. Oktober 2018 sind wir mit dem Shinkansen (Schnellzug) von Kyoto wieder nach Tokyo gefahren, wo wir bereits die ersten drei Tage verbracht hatten. Diesmal waren wir jedoch in einem anderem Hostel, in einem anderen Viertel untergebracht.
An diesem Tag sind wir zu Olympus gefahren, die unseren Austausch mitfinanziert haben. Die Mitarbeiter stellten uns zuerst den Betrieb vor und danach führten Sie uns in ihr eigenes, hochinteressantes Museum, mit den meisten ihrer technischen Erfolge.
Nach dem Ausflug haben uns die Lehrer etwas Freizeit gegeben und wir sind in unserem Viertel selbstständig Essen gegangen.
Am nächsten Tag haben wir uns um 13 Uhr getroffen nachdem wir gefrühstückt hatten (?), um daraufhin zum Digital Art Museum zu fahren. Dieses war sehr spannend und faszinierend und eines der Highlights der letzten Tage.
Danach sind wir alle zusammen in ein hawaiianisches Burgerrestaurant gegangen von dem wir eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Tokyo bei Nacht hatten.
Am 19.10 ging es dann nach Hause mit dem Flieger – was für eine unfassbare Reise!!

Das Copyright für alle Bilder hat Malte Kurbjeweit.

 

Wegbeschreibung

Sekretariat

Frau Fangmeyer / Frau Prossowski

Telefon: 02204 - 3004-0

Fax: 02204 - 3004-77

Email: sekretariat@ohg-bensberg.de

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