MINT-EC Gymnasium in Bensberg

OHG First Lego League Teams (Otto-Hahn-Robots und CI )
OHG First Lego League Teams (Otto-Hahn-Robots und CI )

Kann man Glück programmieren?

Ein Bericht von der OHG-Teilnahme an der First Lego League:

Aachen, am (ganzen) Wochenende:

Ah, Freitag mittag 13:15 Uhr, Hoch die Hände, Wochenende!

Denkste. Nicht für die Lego-AG. Treffen in Raum 107. Letzte Vorbereitungen und einpacken für den Lego-Roboterwettbewerb in Aachen. Um 18:13 Uhr verlassen die letzten Schüler und Herr Kerschner das Schulgelände mit zwei Rollbrettern, einer Papprolle, einem Bobbycar und sieben grauen Kisten voller Legosteine und Kram. Jetzt aber …

Pustekuchen. Samstag, Aufstehen um etwa sechs Uhr. Um viertel vor Sieben treffen sich 15 Schüler und Herr Kerschner mit engagierten Eltern, die uns nach Aachen fahren zum Roboterwettbewerb. Zwei Teams treten dort für das OHG in vier Wettbewerbskategorien an:

  • Teamwork
  • Forschung
  • Roboterdesign
  • und das Herzstück, das Robotgame

Für jede Kategorie gibt es am Ende bis zu 50 Punkte. Insgesamt also maximal 200. Begonnen wird mit den Kategorien Teamwork, Forschung und Roboterdesign. Das Team Otto-Hahn-Robots besteht bis auf zwei Schüler der EF nur aus Jungen der Klasse 5 und 6. Trotzdem liegt die Forschungspräsentation auf einem der drei ersten Plätze, weshalb wir diese noch einmal auf der großen Bühne vor ca. 300 Zuschauern halten dürfen. Das zweite Team CI-Robots (benannt nach unserem Sponsor Cologne Intelligence) hinterlässt beim Teamwork einen guten Eindruck.

  • Gruppenfoto

    OHG First Lego League Teams

  • Gruppenfoto

    Otto-Hahn-Robots

  • Gruppenfoto

    Team CI

Nun zur Frage mit dem Glück. Beim Robotgame haben die von uns konstruierten Roboter und deren Werkzeuge zweieinhalb Minuten Zeit so viele Aufgaben wie möglich zu lösen. Theoretisch (mit viel Glück) waren für uns jeweils etwa 500 Gamepunkte erreichbar. Dann müsste alles klappen. In den Übungsrunden sah es auch noch gut aus. Doch im Wettbewerb laufen die Dinge nicht immer wie „programmiert“. Die Otto-Hahn-Robots erreichen 255 Gamepunkte, die CI-Robots immerhin 370. Zu diesem Zeitpunkt zweiter Platz und oberes Mittelfeld. Und die Frage nach dem Glück muss eher mit Nein beantwortet werden. Aber warten wir die Siegerehrung ab. Dann wird es „ernst“ (mittlerweile ist es Samstag 18:00 Uhr), Siegerehrung: Die Otto-Hahn-Robots erreichen den 3. Platz im Roboterdesign und den zweiten im Bereich Forschung. Das lässt ein kleines bisschen Hoffnung aufkommen. Vielleicht doch mal Glück haben? Die CI-Robots erreichen Platz zwei im Bereich Robotgame und Roboterdesign und tatsächlich den 1. Platz in Teamwork. Zumindest doch ein Pokal für die Vitrine. Aber Glück? Leider nicht für die Otto-Hahn-Robots. 3 von 200 Punkten fehlen für die Qualifikation zum Halbfinale. Die CI-Robots werden insgesamt zweiter und Qualifizieren sich … für Sonntag!

Also auch am Sonntag treffen um 6:45 Uhr an der Schule und wieder auf nach Aachen zum Halbfinale. Mit Glück ist eine Qualifikation für das Europafinale möglich. Heute sind die Teams aus dem westlichen Bereich Deutschlands da (inklusive der Teams aus der Roboterhochburg Paderborn). Die Konkurrenz ist deutlich stärker.

Die Entscheidung über die drei Plätze für die Europameisterschaft fällt meistens im Bereich Robotgame. Es läuft zwar für die CI-Robots etwas besser als am Vortag (385 Gamepunkte), aber ein Team aus Paderborn legt 550 Gamepunkte vor und unser ewige Konkurrent aus Aachen 450. Jedoch haben viele weitere Teams um die 400 Gamepunkte. Lange diskutieren die Juroren des Roboterdesigns über die Plätze 3 und 4. Leider entscheiden sie sich für ein anderes Team auf Platz 3. Wir werden 4. im Roboterdesign. Ebenso im Robotgame. Also Spannung.

Wer glaubte am Samstag mit 3 fehlenden Punkten war es knapp, hat sich getäuscht. Am Sonntag fehlten 2 von 200 Punkten für die Qualifikation! Leider kommen wir zu dem Schluss, dass man Glück leider NICHT programmieren kann. Vielleicht fragen wir für das nächst Jahr mal einen Religionslehrer, ob er uns begleitet ;-)


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