Gemeinsam hoch hinaus: OHG-Delegation bei neuen Partnern in Rumänien

Projektpartnerschaft mit Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Rumänien geht an den Start

Am 13. Juni besiegelte der stellvertretende Schulleiter des OHG Karl-Josef Sulski in Rumänien eine neue Projektpartnerschaft unseres MINT-Gymnasiums. In Begleitung von Dr. Thomas Kerschner besuchte er die Kolleginnen Elena Wolf und Siegrid Kadur vom Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar (Rumänien) , um im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademie der Deutschen Telekom Stiftung ein gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen.

 

In diesem Bereich gibt es am OHG bereits viel Erfahrung: Seit knapp drei Jahren ist unsere Schule Mitglied in der Junior-Ingenieur-Akademie (kurz: "JIA") und hat durch ihre Projekte „Die Hand“ und „Produktdesign“ bereits viel Aufmerksamkeit erregt - und Erfolge gefeiert. Nachdem die Stiftung vor zwei Jahren auch begonnen hat, Schulpartnerschaften mit dem Osten und Süden Europas zu fördern, bemühten sich MINT-Koordinator Michael Linkwitz sowie Physik- und Techniklehrer Dr. Thomas Kerschner, eine geeignete Schule dort zu finden.

Endlich nun sind diese Bemühungen von erfolgt gekrönt. Auf der Jahrestagung der JIA in Leipzig hatte Thomas Kerschner die Kollegen aus Temeswar kennengelernt, die sich bereits für eine Partnerschaft mit dem OHG interessiert hatten. Erste Gespräche verliefen aussichtsreich, so dass er und stellvertretender Schulleiter Karl-Josef Sulski sich in den Flieger setzten, um ein gemeinsames Projekt und Schüleraustausch mit der rumänischen Schule anzubahnen.

„Die Ergebnisse der Gespräche und des Besuchs haben meine Erwartungen übertroffen.“, kommentiert Thomas Kerschner den Erfolg der Reise. Zu recht: Nicht nur, dass die Delegation aus Bergisch Gladbach mit einem geschlossenen Partnerschaftsvertrag zurück nach Hause kehrt, vor allem das Projekt, welches zur Durchführung mit Schülergruppen vereinbart wurde, werde "ein spannendes, anspruchsvolles, aber von Schülern leistbares Thema bieten“, so Kerschner.

Beide Partner wollen hoch hinaus: Ein Stratosphären-Ballon soll eine auf der Basis des Microcontrollers „Arduino“ konstruierte Messstation in die obere Atmosphäre tragen. Gebaut werden soll die fliegende Messstation durch je fünfzehn Schülerinnen und Schüler beider Schulen. Bisherige Planungen sehen vor, dass sich Paare aus rumänischen und deutschen Schülern bilden, welche - ähnlich wie bei einer Raummission - je ein Experiment an Bord der vom Ballon gezogenen Kapsel bringen.

Chemie und Techniklehrer Jochen Richter freut sich auf das Projekt. An den von ihm angebotenen Kursbaustein des JIA-Beitrags „Konstruktion einer Wetterstation“ soll dieses angebunden werden. Die Freude ist ebenfalls berechtigt, denn nicht nur erwartet ihn und die Schülerinnen und Schüler des Kurses ein spannendes Projekt, sondern auch der Austausch mit einer der besten Schulen Rumäniens.

Das Nicolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar genießt einen sehr guten Ruf. Sein Unterricht findet in den meisten Fächern auf Deutsch statt. Die Schülerinnen und Schüler der von der deutschen Zentralstelle für Auslandsschulwesen so genannten und von dort auch mit deutschen Auslandslehrkräften versorgten „Spezialabteilung“ schließen ihre Schullaufbahn sogar mit rumänischem und deutschem Abitur ab - und dies mit Bestleistungen.

Die rumänische Schulleiterin Elena Wolf, ebenfalls Physiklehrerin, sowie ihre Informatik-Kollegin Ruican Violeta zeigten sich ebenso erfreut über die Projektplanungen, wie unsere Kollegen. Im Oktober besuchen die beiden das Otto-Hahn-Gymnasium, um die Inhalte des Projektes und des Austauschs zu konkretisieren und ihren Austauschpartner kennen zu lernen. Wir freuen uns darauf, die beiden mit der gleichen Gastfreundschaft zu empfangen, welche unserer Delegation zu Teil wurde.

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