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Philosophie

Philosophie

Philosophie beginnt da, wo jemand die Dinge nicht einfach hinnimmt, so wie sie sind, sondern sich fragt - nach dem Woher, dem Warum, dem Wozu. Der Zweifel ist ihre grundlegende Methode. Das Staunen, das Erstaunen ihre Haltung.

Unsere Erkenntnis ähnelt der Situation in dem Gleichnis von den Blinden und dem Elefanten:

Ein indischer Fürst ließ alle Blindgeborenen seines Landes zusammenführen und ließ ihnen zeigen, wie ein Elefant aussieht.

Da standen nun die Blindgeborenen von Savatthi um den Elefanten herum und betasteten ihn, ein jeder, wo er gerade stand. Dann begab sich der König zu den Blindgeborenen und fragte sie: "Wie ist denn ein Elefant?" Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm."


Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer."


Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt.


Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet.


Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.


Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise:

"Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."


Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, daß jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.


(Verfasser unbekannt)

 

Fachvereinbarung Philosophie

 

deko
Philosophische Teestunde am OHG

Was ist der perfekte Mensch?

Mit dieser Frage beschäftigten sich 28 Schülerinnen und Schüler der Stufen EF und Q1 in einer philosophischen Teestunde. Frau Christina Rose eröffnete die Runde mit Einblicken in ihren Beruf der Praktischen Philosophin und versetzte die Zuhörer bereits durch ihre freundliche und aufgeschlossene Art in eine kontemplative Stimmung. Eingeleitet durch eine Teezeremonie und ein kurzes gemeinsames Schweigen begannen die Schülerinnen und Schüler sich über die Frage nach dem perfekten Menschen auszutauschen.

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