Am Collège Hoche in Versailles

Zum 26. Mal fand in diesem Jahr der Frankreichaustausch des OHGs mit dem Collège Hoche in Versailles statt. 27 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9C, 9D und 9E sowie drei Schüler der Klasse 8E waren vom 27. Mai bis zum 3. Juni in den Familien ihrer französischen Freunde untergebracht. Im Winter hatte man sich bereits in Bensberg beim Besuch der Franzosen im Rheinland kennengelernt.


Begleitet wurden die Schüler von Frau Zinkler, Frau Augner und Frau Sautmann, die die Fahrt in Kooperation mit ihrer französischen Kollegin Frau Carry organisiert haben.
Ein Erfahrungsbericht vom diesjährigen Austausch findet sich hier:
„Der Austausch mit den Schülern des Collège Hoche aus Versailles in Frankreich war für alle Schüler der Stufe 9 und die drei Schüler aus Stufe 8 eine großartige Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, und dabei war es völlig irrelevant, ob das Wetter gut oder schlecht war, denn man wurde sowieso von den Sehenswürdigkeiten sowie den Eindrücken überrumpelt und besonders von seinen Gefühlen.

Das Wetter weigerte sich leider mitzuspielen und wir waren gezwungen, Paris bzw. Versailles bei Regen zu erkunden. Jedoch verschlechterte sich unsere Laune nicht. Stattdessen betrachteten wir die Mona Lisa im "Musée du Louvre", genossen den Blick auf ganz Paris vom Eiffelturm und gingen in Läden shoppen, die es in Deutschland nicht gibt. Wir wurden durch viele Gebäude wie die "Opéra Garnier" geführt, was allerdings weniger spannend für die meisten von uns war, da man meiner Meinung nach während einer Führung weniger von der Umgebung wahrnimmt und sich stattdessen auf den Guide konzentriert.

Wir haben uns sehr unterschiedlich gut mit unseren Austauschpartnern verstanden. Die Mehrheit der Schüler ist wirklich sehr gut mit den Austauschpartnern klargekommen. Tatsächlich entwickelten sich bei einigen richtige Freundschaften, wie es auch bei mir der Fall war, aber darauf gehe ich gleich noch näher ein. Andere wiederum kamen gut mit ihnen klar, allerdings bedauerten sie, dass in der Familie nicht so viel unternommen wurde wie in anderen Familien.

Nun kommen wir zu meinen Erfahrungen in der Familie. Anfangs fühlte es sich sehr merkwürdig an, in einer anderen Familie zu leben, doch da wir uns schon kannten, weil unsere Austauschpartner bereits in Deutschland gewesen waren, verflog dieses Gefühl relativ schnell und es war mir möglich, mich wie zu Hause zu fühlen. Natürlich muss man sich auch anpassen, womit gemeint ist, z.B. das Essen zu probieren, welches einem erst einmal fremd erscheinen mag. Allerdings kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass es sich definitiv lohnt, alles auszuprobieren. Jedoch waren wir erstaunt festzustellen, dass der Konsum von Fastfood selbst in Frankreich zunimmt.

Unsere Ausflüge, die morgens um 8 Uhr anfingen, endeten meistens um 17 Uhr. Da wir nach den Ausflügen und die Franzosen ebenfalls nach der Schule noch was mit uns unternehmen wollten, waren wir dementsprechend auch immer recht spät zu Hause. Wir hielten uns tatsächlich nicht oft zu Hause auf, sondern waren ständig unterwegs mit Freunden meiner Austauschpartnerin, was ich persönlich sehr mochte, da man merkte, dass die französischen Jugendlichen eigentlich genauso sind wie wir. Dies war unter anderem auch der Grund, warum ich mich so wohl gefühlt habe.

Nun kommen wir zur Sprache. Anfangs hatte ich Probleme, mich kommunikativ so zu verhalten, wie ich wirklich bin, weil man sich in bestimmten Situationen richtig ausdrücken wollte, dies aber nicht vermochte, da das Vokabular fehlte. Dennoch konnten wir uns sehr gut verständigen, egal wie, sei es mit Körpersprache oder mit Google-Übersetzer.

Zusammenfassend würde ich behaupten, dass es uns allen sehr gut gefallen hat und es auf jeden Fall wert ist, an dem Austausch teilzunehmen. Mir ist besonders aufgefallen, dass man sehr viele neue Erfahrungen sammelt, sei es durch den Kontakt zu Menschen oder aber auch durch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen.“
Selin Sahin, 9C

Wegbeschreibung

Sekretariat

Frau Fangmeyer / Frau Prossowski

Telefon: 02204 - 3004-0

Fax: 02204 - 3004-77

Email: sekretariat@ohg-bensberg.de

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