Lust an negativen Gefühlen?

Vortrag von Prof. Dr. Winfried Menninghaus am Donnerstag, dem 17. Mai 2018, um 18.30 Uhr im Raum 1010 

Seit Aristoteles' Theorie der Tragödie wird darüber nachgedacht, warum negative Gefühle die Lust an Schauspielen, Musik, Gedichten und Filmen nicht beeinträchtigen, sondern eher befördern.

 

Der Vortrag präsentiert ein neues Erklärungsmodell, das Erkenntnisse der neueren Emotionspsychologie und Neurowissenschaft mit Grundprinzipien der klassischen Ästhetik verbindet und sich auf experimentelle Studien insbesondere zu traurigen Filmen und Gedichten stützt.

Prof. Dr. Winfried Menninghaus ist Direktor der Abteilung für Sprache und Literatur des Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik (Frankfurt am Main). Zuvor war er Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und an der Yale University. Er lehrte auch als Gastprofessor an den Universitäten Jerusalem, Berkeley, Princeton und Rice.

Ausgewählte Buchpublikationen

Ekel. Theorie und Geschichte einer starken Empfindung. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1999.

Das Versprechen der Schönheit. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2003.

Hälfte des Lebens. Versuch über Hölderlins Poetik. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin. Berlin: Suhrkamp, 2011.

Wegbeschreibung

Sekretariat

Frau Fangmeyer / Frau Fiebes

Telefon: 02204 - 3004-0

Fax: 02204 - 3004-77

Email: sekretariat@ohg-bensberg.de