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Leitfaden für das Schuljahr 2018/19 Unter der Redaktion von Frau Rathmann wurde auch für das nächste Schuljahr ein hilfreicher Leitfaden durch das Leben am... Weiterlesen

Sommerkonzert 2018 - rEvIeW

Gruppentherapie mit Musik

 „Verrückt“ - diese etwas plumpe, laienhafte Diagnose beschrieb das frische Sommerkonzert in den Sporthallen des OHG ziemlich genau. Etwa 300 junge und nicht ganz so junge Patienten traten zweimal zur Gruppentherapie an. Unter der Führung von den Fastärzten für Psychiatrie Anna-Lena Preuß und Alicia Laufs wurden sie in ihre verschiedenen Therapie-Einheiten eingeteilt: Viel Musiktherapie für alle, Gesangstherapie, Paartherapie – auf die Urschrei-Therapie wurde in diesem Zusammenhang dankenswerterweise verzichtet. Das alles ergab ein wunderschönes Konzert, bei dem allerdings die Momente und Akteure von klarem Verstand einen großen Anteil hatten: Die vielen Eltern, die zum Wohl der Allgemeinheit Speisen und Getränke nicht nur rangeschleppt hatten, sondern auch den Service übernahmen (Frau Schlesinger und Frau Bauer sei stellvertretend für alle gedankt) – oder ist das auch schon verrückt, einen schönen Sommerabend nur mit freiwilliger Arbeit zuzubringen?

 Verrückt aber ist in jedem Fall die Fachschaft Musik, die offenbar unter pathologischer Arbeitswut leidet:

Georg Kühr (BigBand und Bläserklassen-Leitung) hatte wieder ein eigenes Stück beigesteuert, Dr. Fabian Bien hatte dem Kinderchor eigene Arrangements geschrieben, Sabine Laubach, die Mittel-und Oberstufenchor, Diff-Kurs und Kleinen Chor leitete, hatte ebenfalls Stücke für ihre Ensembles arrangiert und Uta-Maria Plüür-Billen zeigte mit dem Orchester erheblich pathologischen Perfektionismus, ebenso wie der Praktikant Daniel Gessner, der sich am Klavier an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn präsentierte. Zwei Gesangssolisten, Benedikt Lucks und Eva Kausemann, demonstrierten die psychischen Gefahren von Liebeskummer.

Für zwanghafte Hingucker gab es ein kleines Rätsel, das hier aufgelöst werden soll: In der BigBand versteckte sich mit einer Posaune Herr Franzen, ab nächstem Schuljahr Mitglied der Fachschaft Musik. Bei der abschließenden Gruppentherapie standen mit „Verrückt“ von Georg Kühr noch einmal alle Mitwirkenden auf der Bühne.

Das alles mussten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ensembles aushalten – sie hatten wirklich zwanghaft geprobt, sogar eine Woche in der geschlossenen Probenabteilung auf der Freusburg verbracht - glücklicherweise passten die sich an und zeigten auch alle Anzeichen aufkommender Verrücktheit bis hin zur Handysucht … - aber erfreulich wenige nur mussten von den freundlichen Hilfskräften in Weiß zwangsweise abtransportiert werden.

Das Publikum in der vollbesetzten Sporthalle hatte allen Grund, sich von dieser bezaubernden Verrücktheit anstecken zu lassen. (DMW)

Dank an Frau Lucks für die Photos!

  

 

 

 

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