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Leitfaden für das Schuljahr 2018/19 Unter der Redaktion von Frau Rathmann wurde auch für das nächste Schuljahr ein hilfreicher Leitfaden durch das Leben am... Weiterlesen

Israelaustausch 2018

Am ersten Morgen nach unserer Ankunft ging es zu der Statue, die die Partnerschaft zwischen den Städten Ganey Tikva und Bergisch Gladbach repräsentiert. Im Anschluss sind wir alle gemeinsam ins Schwimmbad und später in das Fitness Studio der Schule gegangen.
Am 2. Tag haben wir viele neue Leute in der Schule kennengelernt. Danach ging es in ein interessantes Museum über Gehörlosigkeit und vor allem über die Zeichensprache der Gehörlosen. Einige von uns sind abends mit Freunden unserer Austauschpartner grillen gegangen. Anlass dazu war der jüdische Feiertag Lag Ba’omer an dem traditionellerweise Feuer gemacht wird, welches jedoch dieses Jahr aufgrund der Brandgefahr durch die Hitze verboten war.


Auf das ausgelassene Feiern folgte am Donnerstag ein Besuch bei der israelischen Armee, die uns ihre besonderen Fähigkeiten ausführlich präsentierte. Danach fuhren wir weiter zum ,,Berg der Erinnerung“ auf welchem der israelische National-Friedhof liegt aber auch das Holocaust Museum ,,Yad Vashem“. Es war eine eindrucksvolle Führung, welche spannend jedoch vor allem sehr emotional und bedrückend war. Nach dieser Führung trafen wir unsere Austauschschüler wieder, welche an einer anderen Führung teilgenommen hatten und tauschten uns mit ihnen über unsere Gefühle aus. Wir aßen zu Abend in dem bekannten Restaurant: ,,Abu Gosh”, wo es Hummus gab.

Am Freitag trafen wir uns am morgen in der neuen Bibliothek von Ganey Tikva, welche zu diesem Zeitpunkt erst seit einer Woche geöffnet hatte. Nach einer kurzen Besichtigung fuhren wir weiter nach Tel Aviv wo wir das Wohnhaus des ersten Bürgermeisters von Tel Aviv besichtigten. In diesem Haus wurde auch später der Staat Israel ausgerufen. Wir gingen entlang des ,,Independence Trails“, also auf den Spuren der Gründung Israels. Danach fuhren wir nach Jaffa, wo wir uns kurz etwas zu Essen kauften, doch dann ging es schon weiter mit dem Bus.

Was nicht fehlen durfte war ein Tag nur für die Familie. Diesen haben viele am Strand verbracht, mit viel Sonne und noch mehr Spaß. Sand soweit das Auge reicht und Wasser bis hinter den Horizont... atemberaubend!
Während einige sich an Land mit spielen und rumtoben amüsierten, ging ein Teil zum Surfunterricht ins Wasser. Was nach ein paar Minuten noch wie ein Massenkentern aussah, nahm schnell die Gestalt einer waschechten Surfgruppe an. Am Ende konnten wir sogar versuchen eine Welle bis zum Strand zu reiten,was auch überraschend einfach ging. Danach mussten wir leider schon aus dem Wasser raus und konnten nicht mehr surfen. Aber keiner hat uns davon abhalten können in die Wellen zu springen und uns entgegen Mutter Natur zu stellen. Schnell hat sich heraus gestellt, dass wir gegen die Übermacht des Meeres nicht gewachsen sind.
Nach einem wundervollem Tag am Strand ging es zu einem großen Pfadfindertreffen, auf dem die Pfadfinder, unter denen sich auch ein paar der Austauschpartnern wiederfinden ließen, zu Leitern aufstiegen.
Im Anschluss ging es zu einem der israelischen Mädchen,die ihren Geburtstag mit uns nachfeiern wollte. Es hatten alle viel Spaß und bald endete der letzte ganze Tag mit den Israelis.
Am letzten Morgen mussten wir alle leider mit Herzschmerz auf wiedersehen sagen und die Reise ging in einer kleineren Gruppe weiter. Wir besuchten eine Synagoge wo wir von einem Rabbi allerlei Interessante dinge über das Judentum erzählt bekamen. Nachdem wir in der Negevwüste uns erst mal mehr als aufwärmten, kühlten wir uns im Totem Meer wieder ab. Da der Lehm eine besonders gute Wirkung auf die Haut hat liefen viele von uns schnell mit Schlammmaske durch die Gegend.Diese abgewaschen ging es jetzt weiter zum Paulus Haus in Jerusalem, wo wir die nächsten Nächte verbringen würden.
Erschöpft und müde gingen wir, nach einem atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt vom Dach des Hauses aus, ins Bett.

Nachdem wir am Sonntag eine sehr anstrengende Anreise mit vielen Erlebnissen hatten sind wir am Montag Morgen in die Jerusalemer Altstadt aufgebrochen.
Unser Hostel lag direkt am Damaskus Tor und so war der Weg durch das arabische Viertel bis zur Altstadt nicht weit. Unser erste Station war die Klagemauer, welche eine der bedeutensten Stationen auf unserer Reise war.
Auf dem Weg zum Tempelberg konnten wir überraschenderweise ein Bar Mitzwa Zeremonie beobachten, welche für uns eine besonders ungewöhnliche Erfahrung war.
Als wir auf dem Tempelberg angekommen sind haben wir die Al Aqsa-Moschee und den Felsendom von außen besichtigt. Welche zu den bekanntesten Wahrzeichen Jerusalems und bedeutesten Heilligtümern des Islams gehören.
Der Felsendom hat uns alle mit seiner prunkvollen goldenen Kuppel und seinen prachtvollen Mosaikornamenten tief beeindruckt. Danach sind wir wieder in Richtung Altstadt zurück geschlendert und dabei durch die engen verwinkelten Marktgassen von Jerusalem gelaufen. In der Altstadt angekommen hatten wir eine Pause und die Gelegenheit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Nach der zweistündigen Pause haben wir uns wieder in der Altstadt getroffen, und sind den Kreuzweg von Jesus durch die Altstadt Jerusalems abgelaufen.
Der Kreuzweg endete an der sehr bekannten und für Christen aus aller Welt bedeutenden Grabeskirche.
An der Grabeskirche angekommen hatten wir Zeit uns die Kirche und das Grab von Jesus anzuschauen.
Nach der Grabeskirche hatten wir noch die Gelegenheit durch das christliche Viertel von Jerusalem zu laufen und dabei noch Souvenirs zu kaufen.
Am Abend haben wir uns dann alle im Hostel getroffen und über die Ereignisse des Tages gesprochen.
Am nächsten Morgen (Dienstag) sind wir erneut in Richtung der Klagemauer aufgebrochen
und haben dort an einer sehr interessanten unterirdischen Führung über die Geschichte der Klagemauer teilgenommen. Danach sind wir als Gruppe in Richtung armenisches Viertel aufgebrochen und auf dem Weg dorthin haben wir einiges über das armenische Leben in Jerusalem gelernt, und den armenischen Bischofssitz besichtigt.
Danach haben wir uns auf dem Weg in Richtung des Garten Gethsemane gemacht.
Auf dem Weg dorthin sind wir entlang der Stadtmauer von Jerusalem gelaufen und konnten das alte zugemauerte Stadttor sehen. Außerdem sind wir auf dem Weg dorthin abermals an der Rückseite der Al Aqsa Moschee und an dem jüdischen Friedhof von Jerusalem auf dem Tempelberg vorbei gekommen.
Als wir nach einem längerem Fußmarsch endlich am Garten Gethsemane angekommen waren sind wir durch den Garten gelaufen und haben die Kirche der Nationen besichtigt. Und danach sind wir ans Grab Marias gegangen welches sich in einer Griechisch Orthodoxen Kirche befindet.
Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich noch die Sankt Anna Kirche besichtigen welche jedoch schon geschlossen war. An der Sankt Anna Kirche angekommen hatten wir dann noch etwas Freizeit und etwas Zeit zum essen oder um zu schlafen.
Am Nachmittag haben wir uns dann mit der Gruppe wieder getroffen und sind von dem Hostel aus gemeinsam zum Yehuda Markt gefahren, welcher etwas außerhalb von Jerusalems Altstadt liegt.
Auf dem Markt hatten wir dann erneut etwas Zeit zu Verfügung um den Markt zu Erkunden und Einkäufe zu tätigen.
Der Yehuda Markt hat uns alle sehr mit seiner Vielfalt an exotischen Gewürzen und Lebensmitteln beeindruckt. Außer dem war auch die Atmosphäre auf dem Yehuda Markt sehr beeindruckend für uns.
Auf dem Rückweg sind wir an einer großen Shopping Mall vorbei gekommen wo wir abermals etwas Zeit hatten um shoppen zu gehen. Die letzte Sensation für den heutigen Tag sollte die Klagemauer sein, wo wir die Gelegenheit hatten an der Mauer zu Beten und unsere Fürbitten in die Mauer zu stecken.
Schließlich konnten wir uns in Gruppen auf den Rückweg zum Hostel machen und dabei noch durch das arabische Viertel laufen.
Am Abend sind einige von uns noch in die Altstadt gegangen da dort ein Zirkusfestival stattfand und wir auch noch die Altstadt und vor allem die Klagemauer bei Nacht sehen konnten.
Am Abend mussten wir dann schon erneut unsere Koffer packen, denn am darauffolgenden Abend sollten wir schon am Flughafen sein und später dann wieder im Flieger nach Deutschland sitzen.
Am nächsten Morgen (Mittwoch) haben wir unser Hostel verlassen und sind sehr früh in Richtung Bethlehem aufgebrochen welches unsere erste Station an diesem letztem Tag
sein sollte. Auf dem Weg nach Bethlehem mussten wir mehrere Sicherheits-Checkpoints und die Grenze zum Westjordanland passieren. In Bethlehem angekommen haben wir uns auf dem Weg zur Geburtskirche gemacht wo angeblich die Geburtsstätte von Jesus sein soll. Um zur Geburtsstätte zu kommen mussten wir sehr lange in einer Schlange warten. Als wir endlich zu der Geburtsstätte durch gekommen waren waren wir alle sehr beeindruckt.
Auf dem Rückweg aus Bethlehem haben wir noch in der palästinensischen Stadt Bait Dschala, der Partnerstadt Bergisch Gladbachs, einen Zwischenstopp gemacht und noch eine jüdische Siedlung im Westjordanland angeschaut. In diesem Moment war für uns alle der Nahost Konflikt sehr nah und greifbar.
Danach haben wir unsere Reise weiter nach Nazareth fortgesetzt wo wir nach einer zwei stündigen Busfahrt auch schließlich ankamen.
In Nazareth haben wir uns noch eine Kirche angeschaut und haben dann unsere Reise in Richtung See Genezareth fortgesetzt wo wir dann mit etwas Verspätung auch schließlich ankamen. Doch bevor wir in den See Genezareth durften mussten wir noch eine weitere Kirche besichtigen.
Schließlich durften wir uns im See Genezareth abkühlen. Anschließend wartete ein sehr leckeres Buffet in einem Restaurant auf uns.
In Sichtweite waren die Golan Höhen und wir hörten auch eine Drohne über uns kreisen und auch mehrere Militär Helikopter flogen über uns.
Gegen frühen Abend sind wir dann Richtung Ben Gurion Airport aufgebrochen, wo schon unsere Austauschschüler warteten um uns auf Wiedersehen zu sagen.
Nach einem für alle sehr schweren und tränenreichen Abschied haben wir schließlich den Flieger Richtung Deutschland bestiegen. Und hatten nach einem 2 stündigen Flug einen 4 stündigen Aufenthalt (von 2 bis 6 Uhr in der Nacht) in Istanbul und erreichten Köln um 9 Uhr wo wir alle sehr Müde vom anstrengenden Flug ausstiegen.

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