Disziplinarausschuss

Das Lernen in der Schule erschöpft sich nicht im Erwerb von Faktenwissen, sondern erstreckt sich unter anderem auch auf  die Einübung  rücksichtsvoller sozialer Umgangsformen. In jeder Unterrichtsstunde an jedem Schultag finden kleine Regelverstöße statt, die zum Erwachsenwerden dazu gehören und die meist durch einen kurzen, kritischen Blickkontakt oder eine Ermahnung von Seiten der Mitschüler oder Lehrer beantwortet werden. Schwerere Verstöße werden durch ausführliche Gespräche zwischen Schüler und Lehrer, oft auch unter Einbeziehung der Eltern, analysiert und ziehen  Konsequenzen nach sich, die deutlich machen sollen, dass die Schulgemeinschaft ein solches unsoziales Verhalten nicht toleriert. Alle diese Aktivitäten fallen im Schulgesetz unter die Bezeichnung „pädagogische Maßnahmen“. Sie haben alle dasselbe Ziel, dem Schüler sein Fehlverhalten bewusst zu machen und ihm ggf. dabei zu helfen, dieses Verhalten abzustellen.

In einigen wenigen Fällen reichen aber diese Maßnahmen nicht aus, es kommt erneut zu Verstößen gegen die Schulordnung oder das Schulgesetz. In diesem Fall wird eine Disziplinarkonferenz unter Leitung des Schulleiters einberufen, zu der der betroffene Schüler, seine Eltern und sein Klassenlehrer/Beratungslehrer eingeladen werden. Um eine Vergleichbarkeit und ein möglichst hohes Maß an Gerechtigkeit zu gewährleisten, nehmen auch drei von der Lehrerkonferenz gewählte Lehrer an allen in einem Schuljahr stattfindenden Disziplinarkonferenzen teil, an unserer Schule sind das in der Regel die Abteilungsleiter der Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe. Ebenfalls nimmt sowohl ein von der Schulpflegschaft gewählter Vertreter als auch ein vom Schülerrat gewählter Vertreter teil, sofern der betroffenen Schüler oder seine Eltern der Teilnahme dieser beiden nicht widersprechen. Der Schüler kann einen Schüler oder Lehrer seines Vertrauens mitbringen. Je nach Schwere des Regelverstoßes und je nachdem, welche und wie viele Verstöße bereits vorher vorgekommen sind, legt das Schulgesetz in §53 eine Reihe von möglichen Disziplinarstrafen bis hin zum Schulverweis fest.  Auch hier ist unser Ziel nicht, den Schüler von der Schule zu verweisen, sondern ihn darin zu unterstützen, seine Schullaufbahn im Einklang mit den bestehenden Regeln der Schule und im respektvollen Umgang mit allen am Schulleben Beteiligten erfolgreich zu Ende zu führen.

Oberstes Ziel ist es hierbei, dass der Unterricht für den betroffenen Schüler, aber auch für seine Mitschüler und Lehrer störungsfrei durchgeführt werden kann.

Genauere Informationen dazu siehe Leitfaden Seite 39

Wegbeschreibung

Sekretariat

Frau Fangmeyer / Frau Fiebes

Telefon: 02204 - 3004-0

Fax: 02204 - 3004-77

Email: sekretariat@ohg-bensberg.de

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